RWK Küchen/Kuhlmann GmbH » Burghardt · Ernst · Bagh Rechtsanwälte
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RWK Küchen/Kuhlmann GmbH

„Rettung für Kuhlmann“

(Neue Westfälische am 02.10.2014)

AUSGANGSSITUATION

Kurz vor Beginn der Betriebsferien musste die Kuhlmann GmbH, die 2009 aus der RWK Einbauküchen GmbH hervorgegangen war, im Juli 2014 Antrag auf Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens stellen. Aus einer rückläufigen Umsatzentwicklung und hohen laufenden Kosten resultierten massive wirtschaftliche Probleme, die letztlich zur Zahlungsunfähigkeit führten. Zum Insolvenzverwalter wurde Hans-Peter Burghardt bestellt.

VORGEHEN

Bereits vor der Antragstellung hatte die Geschäftsführung der Kuhlmann GmbH erste Gespräche mit einem Investor geführt, der sich für eine Beteiligung an dem Küchenmöbelhersteller interessierte. Diese kamen nach dem Insolvenzantrag zum Erliegen. Dank erfolgreicher Verhandlungen mit den Gläubigern des Unternehmens und eines Massekredits gelang es Hans-Peter Burghardt, die Produktion nach dem Ende der Betriebsferien bei Kuhlmann wieder anzufahren. Das Unternehmen bereitete sich gezielt auf die Hausmesse vor. Sie galt als ausgezeichnete Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens bei Kunden und potentiellen Partnern unter Beweis zu stellen. Im Verlauf des vorläufigen Insolvenzverfahrens entwickelte der Hans-Peter Burghardt mit dem Unternehmen unterschiedliche Handlungsoptionen und nahm die Gespräche mit potentiellen Investoren wieder auf.

ERGEBNIS

Nach der Hausmesse entscheidet sich die chinesische Boloni-Gruppe für eine Übernahme der Kuhlmann GmbH. Die Arbeitsplätze für 90 Mitarbeiter bleiben erhalten. Kuhlmann wird in Enger künftig Küchenmöbel für den europäischen und asiatischen Markt produzieren. Den entscheidenden Rückenwind für die Entscheidung hat sich das Unternehmen hart erarbeitet: Zahlreiche Kunden aus dem europäischen Ausland konnten während der Hausmesse überzeugt und gebunden werden, so dass Kuhlmann innerhalb der Boloni-Gruppe eigenständig agieren kann und als Unternehmen bestehen bleibt.